10 Jahre Umweltmedizin

In diesen Tagen haben wir in meiner Praxis ein kleines Jubiläum zu feiern:

Vor 10 Jahren wurde erstmals in Deutschland einer handvoll Ärzten der Titel „Umwelt-medizin“ verliehen. Ich hatte nach 2-jähriger Fortbildung in der Ärztekammer Schleswig-Holstein die große Freude und Ehre hierzu zu gehören.

 

Von der Umweltmedizin zu Anti-Aging Konzepten

Für die Umweltmedizin zeichnet sich in den zurückliegenden Jahren ein widersprüchliches Bild ab. Zwar wird dieser Disziplin sowohl auf der europäischen als auch der national politischen Ebene eine große Bedeutung beigemessen. Die praktischen Konsequenzen, die den engagierten Ärztinnen und Ärzten die Arbeit erleichtern würden, fehlen allerdings weiterhin. Die Bevölkerung drückt einen hohen Bedarf an Information und Umsicht im Umgang mit umweltmedizinischen Themen aus z. B. Bürgergutachten in Bayern, Bürgerwelle, diverse Selbsthilfegruppen, etc.. Die Etablierung notwendiger Strukturen bleibt dennoch aus. Im Bereich der Studentenausbildung  wird Umweltmedizin trotz unserer nach-drücklichen Forderung auch weiterhin nicht berücksichtigt. In der Neuordnung der Zusatzbezeichnungen von der Bundesärztekammer findet „Umweltmedizin“ derzeit keine Berücksichtigung. Universitäre Lehrstühle, die den Bereich Umweltmedizin angegliedert hatten,  werden im Zuge der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit nach und nach geschlossen. Der praktische Bezug  ihrer Arbeit wird nicht mehr transparent!

 

Fortbildung für Ärzte-

 Informationen für Bürger

Demgegenüber steht eine Unzahl an Weiterbildungsveranstaltungen, die auf wissen-schaftlicher Basis die guten Fortschritte des vergangenen Jahrzehntes aufnehmen. Dazu haben wir beitragen können :

- in Form eines mehrjährig moderierten Qualitätszirkels „Umweltmedizin für Ärzte“ und weiterer  zahlreicher inter-disziplinärer Seminar- und Fortbildungsveranstaltungen über innovative Trends in Umwelt- und Präventivmedizin mit Kongressbeiträgen im In- und ausland

- durch Wellness-Plus-Vorträge jeden Monat sowie

-          allwöchentliche Infos zum Thema  „Schlank werden- schlank bleiben“

 

 In diesem Rahmen  wurde von mir schon 1997 ein Seminarkongress für Anti-Aging erstmals in Oberfranken initiiert und durchgeführt.. Die Entwicklung der letzten Jahre im Bereich Wellness und Anti-Aging gibt mir Recht, schon so früh auf die Möglichkeit der Prävention mit modernen Maß-nahmen  der Gesundheitsförderung und damit Lebens-verlängerung aufmerksam gemacht zu haben. Wellness und Anti-Aging ist jetzt in aller Munde. Damals war dies jedoch absolutes Neuland.

 

Wie sieht nun die weitere Entwicklung aus?

Die ständigen Neuauflagen von Gesundheitsreform-Gesetzen mit dem vorläufigen Höhepunkt des „Gesundheits-Modernisierungs-Gesetzes“ ( GMG) zeigen klar, dass  der Staat vor einem Scherbenhaufen steht. Die sozialen Sicherungssysteme sind dabei, zu kollabieren. Immer schnellere Reparaturzyklen und Eingriffe des Gesetzgebers beweisen klar, dass die Bevölkerung in den ver-gangenen Jahrzehnten schamlos belogen wurde. So wird mit einem in Punkten codierten Zahlungssystem in Form des 1985 erlassenen einheitlichen Bewertungsmassstabes EBM keineswegs dem medi-zinischen Fortschritt Rechnung getragen:

 
Die Fortschrittsfalle

Bei einer sehr vorsichtig geschätzten Verdopplungsrate des medizinischen Wissens von 3-4 Jahren sind mittlerweile seit 1985 mindestens 4 Verdopplungszyklen abgelaufen, d. h. vom damals der Bevölkerung versprochenen  Modell der gesundheitlichen Optimal-versorgung bleiben gerade einmal 10-12%  (100 : 8 = 12,5).!  In die-ser sog. Fortschrittsfalle befinden sich gleichermaßen Politik wie Bevölkerung.

 

Der Staat zieht sich zurück

Laut Äußerungen der entsprechenden Berater der Bundesregierung ( Prof. Lauterbach, Rürop-Kommission etc.) macht  der Staat mit dem GMG es sich sehr einfach:

 Wegen der im Europavergleich nahezu doppelten Beanspruchung von Leistungen der gesetzlichen Kranken-versicherungen (GKV) durch gerade einmal 30% der Bevölkerung  stellt er   nur noch Geld für die ca 20% als existentiell bedrohlich definierten chronischen Krankheiten zur Verfügung. Die neu verordneten Disease-Management-Programme befassen sich zudem noch z.B mit Diabetes mellitus ,COPD und anderen Krankheiten., die größtenteils durch falsche Ernährungs- und Lebensstilfolgen (Rauchen) selbst verschuldet sind. Für die restlichen ca. 80% der Krankheitsfälle ist einfach kein Geld mehr da. Aus der Sicht der Regierung werden diese Krankheiten in den Bereich der Selbstverantwortung abgeschoben. Ausgangspunkt sind Überlegungen, denen zufolge diese Menschen bisher nicht wirklich krank waren, sondern sich nur krank „deuteten“ und demzufolge gar nicht die Leistungen der GKV in hätten  Anspruch nehmen dürfen.

Als Lösung hierfür wurde vom ehemaligen Geschäfts-führer der Bundesärztekammer Lothar Krimmel der  Modell-begriff IGEL, d. h. individuelle Gesundheits-Optimierungs-Leistungen geschaffen. Das ärztliche Werbeverbot wurde ebenfalls deutlich gelockert. Diese Fakten sprechen eigentlich sehr für eine positive markt-wirtschaftlich orientierte Entwicklung des Gesundheitswesens.  Damit kommt es zum wünschenswerten Rückgang der unerträglichen staatlichen Regulierungswut.

 

Was bleibt jeder Frau und jedem Mann übrig?

Aus Sicht staatlicher Institutionen, die GKV-Beitragsgeld nur noch für 20% der existentiell bedrohlich betrachteten Erkran-kungen zur Verfügung stellen, heißt dies, die am Gesundheitssystem beteiligten  Ärzte, Krankenkassen, Privatversicherungen und Patienten  können alles selbst regeln und so für eine einvernehmliche Abdeckung der  gesundheitlichen Bedürfnisse der Bevölkerung sorgen. Es ist die Rede, € 200.- Sockelbetrag von jedermann, egal ob Sekretärin oder Chef für die Absicherung der 20% „echten“ Erkran-kungen einzusammeln. Was darüber hinaus geht, ist zunächst nicht mehr abgedeckt.   

  Jeder hat die Möglichkeit, durch Zusatzversicherungen und was noch viel wichtiger in Zukunft wird, durch eigenver-antwortlich präventiv orientierten Lebensstil für den definitiven Wert seiner restlichen  Lebensjahre selbst zu sorgen. Dadurch könnten z.B. auch AOK-Patienten, ebenso wie bisher Private durchschnittlich 10 Jahre länger  leben.

 

Mit Ihrem Gesundheitscoach
Die Zukunft meistern

Präventions- und Anti-Aging-Mediziner haben hierfür klare, zukunftsweisende Konzepte entwickelt. Die ge-forderte Bewertung und überprüfbare Qualität  erweist sich als der marktentscheidende Faktor:  

   Nur wer über genügend Erfahrung und entsprechende Fortbildung verfügt, kann der ver-lässliche Partner eines eigenverantwortlich handelnden Klienten sein. Profitieren von dieser Partnerschaft werden vorwiegend  Bildungsbürger (Bibü´s)  und Leistungsträger (Leiträ´s), die bereit sind, mit Hilfe ihres engagierten Health-coaches  den bis-herigen suboptimalen Lebens- und  Ernährungsstil zu ändern. Dies er-fordert eine umfassende  Bewusstmachung durch Information

sowohl für Körper, Seele und Geist 

 

Mit BIT wieder fit

Innovative Diagnose- und Therapiemethoden wie z.B Biophysikalische Informations-Therapie BIT, Stoffwechselteste, O2-Messungen, Lüscher-Color-diagnostik, Mayr-kuren, Applied-Kinesiology, Ozon-, Thymus-, Sauerstoff-mehrschritttherapie eignen sich bestens, Ihre individuellen Bedürfnisse zu erfüllen. Diese lebenskonforme Medizin berücksichtigt –im Gegensatz zur Schulmedizin- spezifisch die Regulationsvorgänge in Stoffwechsel, Matrix (Bindegewebe) und seelich-vegetativer Befindlichkeit .

Einzelheiten  hierzu in der  Sondersprechstunde

Vitalität & more